Glud Museum
 

Søren Knudsen –
der Gründer des Glud Museum

Søren Knudsen ist 1878 in Glud geboren. Sein Vater war Tischler in Glud, und Søren Knudsen kam in die Malerlehre. Nach seiner Lehrzeit ist er als Geselle in Deutschland, Frankreich und der Schweiz auf Wanderschaft gezogen. Während dieser Zeit hat er sein Interesse für Geschichte entwickelt. 1904 gründete Søren Knudsen seinen eigenen Malerbetrieb und hat geheiratet. Zwei Jahre später zog die Familie in das Haus „Hildesheim“, wo Søren Knudsen bis zu seinem Tod 1955 wohnte. Auf seinen Reisen hatte Søren Knudsen die Stadt Hildesheim in Deutschland besucht und sich für die Stadt begeistert – hier würde er gerne sein Leben verbringen. Darum hat er diesen Namen für sein eigenes Haus gewählt. Auf den Giebel zur Straße setzte er später einen „Lallenkönig“. Er hatte diese Figur in Basel gesehen, wo sie auf dem Stadttor als Spott der Feinde, die glaubten, die Stadt einnehmen zu können, saß.

Søren Knudsen war ein Mann starker Meinungen, was ihn mit vielen Menschen und den Behörden in Konflikt brachte. Er war Antialkoholiker und Vegetar, und er war auch gegen Milcherzeugnisse, Kaffee und Tabak.

Als 1911 der Hof von Rasmus Thomesøn abgerissen werden sollte, begann er einen Feldzug für die Erhaltung des Wohnhauses. Seit es 1662 gebaut wurde, war dieses Haus kaum geändert. Es gelang Søren Knudsen 700 Kr. einzusammeln. Damit begann der Umzug des alten Gebäudes auf das Museumsgrundstück neben Søren Knudsens Haus. Während der folgenden Jahrzehnte hat Søren Knudsen sein Sammeln alter Gegenstände und Gebäude aus Bjerre Herred fortgesetzt.

Unter Kollegen war Søren Knudsen respektiert und hatte betreffend Vermessung von Landwirtschaftsgebäuden eine Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum.

Søren Knudsen hat als sehr guter Zeichner über 1.000 Zeichnungen gemacht, besonders mit Motiven aus Bjerre Herred.


Søren Knudsen

Hildesheim
Hildesheim

Glud Museum, Museumsvej 44, Glud, 7130 Juelsminde Tlf. 7568 3082 E-mail: post@gludmuseum.dk
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